Wie gewohnt werden am Samstag Arbeitskreise stattfinden, in denen man nach Herzenslust diskutieren, Erfahrungen austauschen und Sprechtechniken auffrischen kann. In jedem Arbeitskreis werden die Therapieschritte zunächst wiederholt. Die Techniken werden erläutert und eingeübt. Alle Arbeitskreise haben aber auch einen speziellen Schwerpunkt: einen besonderen Aspekt, unter dem das Stottern, die Sprechtechniken und die Van-Riper-Phasen betrachtet werden. Es werden Arbeitskreise “Van Riper für Anfänger” oder “Van Riper für Fortgeschrittene” durchgeführt, in denen die Techniken Prolongation, Pullout und
Nachbesserung von Grund auf und vertieft besprochen und geübt werden Wie gewohnt (und erprobt) gibt es den Arbeitskreis “Desensibilisierung”. Hier werden wir in einen nahe gelegenen Ort fahren, um dort “in vivo” zu stottern oder Pseudostottern anzuwenden (mit und ohne Einsatz von Sprechtechniken). Es werden weitere Arbeitskreise angeboten werden, deren Titel und Inhalte zur Zeit noch nicht feststehen. Wir werden die Aufstellung
aber schnellstmöglich aktualisieren. Bei den beiden letzten Treffen wurden außerdem noch folgende Arbeitskreise angeboten: Theater, Texte, Gedichte In diesem Arbeitskreis hatte man sich Texte, Theater und viel Technik vorgenommen: - Einführung und Wiederholung der Van-Riper-Techniken,
- nonverbale Übungen, um (Theater-)Grundlagen zu vermitteln,
- unterschiedliche Interpretationen von Texten, Szenen und Gedichte, die gleiche Szene von drei unterschiedlichen Paaren gespielt.
Stottern im Beruf - ein Erfahrungsaustausch In diesem Arbeitskreis wurde über die eigenen Erfahrungen mit dem Stottern im Beruf und die Ängste und der Umgang damit
besprochen und diskutiert. Die zentrale Frage war: "Mein persönlicher Umgang mit dem Stottern und was ich in Zukunft besser machen will". In unterschiedlichen Übungen wurde Situationen besprochen und geübt: Stottern beim Vorstellungsgespräch, beim Telefonieren, in Besprechungen, bei Vorträgen. Van Riper in Situationsspielen In diesem Arbeitskreis wurde - neben einem intensiven Van-Riper-Schnelldurchlauf - Übungen
in Verbindung mit „van Riper“ gemacht: Rollenspiele, in denen alltägliche Situationen aus dem Berufs- und Alltagsleben nach vorherigen Vorgaben / Techniken nachgestellt und geübt wurden. Zum Beispiel: Sich nichts Unangenehmes gefallen lassen, dem Mitmenschen Grenzen aufzeigen, Nein sagen, Selbstsicheres Auftreten bei absoluter Ahnungslosigkeit, etc. Van Riper Techniken „plus“: Tante Agathes Geburtstagsfeier Wieder ging es
darum, die Van-Riper-Techniken tadellos aufzufrischen. In einer genauen Identifikationsrunde wurden die jeweilige „Problem- oder Komfortlage“ der Teilnehmer ergründet, um dann in ungewohnten kleinen Rollen an der Modifikation zu arbeiten. Wer sich sprechen nicht nur als Bewegungsakt im Mund vorstellen kann und spaßbetont am Stottern arbeiten möchte, war bei diesem Arbeitskreis gerade richtig. Übrigens: Tante Agathe hat zufällig Geburtstag. Viel zu tun also!
Weitere Arbeitskreise fanden zu den Themen - Improvisationstheater,
- Motivation zum Üben, Stottern im Internet,
- Van Riper auf Englisch
statt. Ihr könnt davon ausgehen, dass ähnliche Arbeitskreise geplant und organisiert werden. |